
Beeindruckendes Jahreskonzert und emotionaler Abschied von Dirigent Florian Strobel
Traditionell am Samstag vor dem Volkstrauertag hat der Musikverein Altshausen sein
Jahreskonzert im gut besuchten Postsaal gegeben. In diesem Jahr stand der Abend jedoch unter einem besonderen Vorzeichen: Es war zugleich das Abschiedskonzert von Dirigent Florian Strobel, der nach nahezu sieben Jahren sein Amt zum Jahresende niederlegt.
Den festlichen Auftakt bildete das „Te Deum Prelude“, gefolgt von der Klangreise „Of Castles and Legends“. Als Ehrungsmarsch erklang der „Erzherzog-Albrecht-Marsch“, bevor das unbestrittene Highlight des ersten Konzertteils folgte: „Ex Lost Elysion“ von Herbert Pixner. Die Solisten Michael T. Otto (Kuhlohorn), Sarah Baranja (Violine), Andreas Schmid (Steirische Harmonika) und André Streich (Hand Pan) zogen gemeinsam mit dem Musikverein das Publikum mit einer beeindruckenden Darbietung in ihren Bann und wurden mit Standing Ovations gefeiert.
Im zweiten Teil präsentierte der Musikverein die Werke „Proud“ mit dem Solisten Ewald
Hermann (Dudelsack), „The Mystery of Atlantis“ sowie „Victory & Hope“, die das
musikalische Spektrum des Orchesters eindrucksvoll widerspiegelten.
Nach der ersten offiziellen Zugabe gestalteten die Musikerinnen und Musiker einen ganz
besonderen Moment: Mit dem gespielten und am Ende gesungenen Stück „Celtic Crest“
verabschiedeten sie ihren Dirigenten Florian Strobel auf äußerst emotionale Weise. In einer anschließenden Rede dankte die Vorstandschaft Strobel für sein langjähriges Engagement, seine musikalische Arbeit und die besonderen Akzente, die er in den vergangenen Jahren gesetzt hatte.
Auch verdiente Mitglieder des Vereins wurden an diesem Abend geehrt. Für zehn Jahre
aktive Mitgliedschaft ausgezeichnet wurden Alina Amann, Christin Amann und Lina Schmid. Seit 20 Jahren dabei sind Carmen Roser und Christoph Hund, seit 30 Jahren Regina Arnold und Martin Kuom. Für beeindruckende 40 Jahre wurde Alexander Zürn mit der Ehrennadel in Gold mit Diamant ausgezeichnet. Für ihre ehrenamtliche Tätigkeit erhielten Andreas Nowak (10 Jahre, Verdienstmedaille in Bronze) sowie Manuela Tyborski (15 Jahre, Verdienstmedaille in Silber) besondere Würdigungen.
Als finale Zugabe erklang das Stück „Highland Cathedral“, noch einmal gemeinsam mit allen Solisten – ein würdiger, feierlicher Abschluss eines Abends, der musikalisch glänzte und emotional berührte.