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Sonstige Veranstaltungen

Konzertreise 2016 nach Hinterstoder / Österreich

Konzertreise des Musikvereins Vereins Altshausen e. V. nach Hinterstoder von Freitag, 12.08. bis Sonntag, 14.08.2016





Am Freitag, 12.08.2016 morgens um 7.00Uhr trafen wir Musikerinnen und Musiker uns am Probelokal. Nach Beladen des Busses machten wir uns auf die Fahrt nach Hinterstoder. Da unser Schlagzeuger Daniel auch noch Geburtstag hatte war von Anfang an gute Laune und Stimmung im Bus. Unterwegs wurde eine Vesperpause eingelegt und danach ging die Fahrt weiter nach Salzburg, wo jeder die Möglichkeit hatte sich 1,5 Std. die Stadt anzusehen. Da das Wetter leider nicht mitmachte, viel die Stadt- und Shoppingtour sozusagen ins Wasser und so ging der eine oder andere einfach direkt zum Essen oder Kaffeetrinken.

Auf der Weiterfahrt ging uns beinahe bei der nächsten Rast eine Musikerin verloren aber Dank der Aufmerksamkeit unseres Ehrenmitglieds Josef Dehm hielt der Bus nochmals an und sie konnte mit uns weiterfahren. So erreichten wir alle um 17:00Uhr Hinterstoder. Gemeinsam wurde der Bus ausgeladen und nachdem jeder sein Zimmer bezogen hatte (unseren älteren Mitgliedern wurden von den jüngeren Musikerinnen sogar die Betten überzogenJ)gingen wir zu einem gemeinsamen Essen in den Gasthof Post. Gestärkt trafen wir uns um 19:00Uhr mit den Musikerinnen und Musikern aus Hinterstoder zu unserer ersten und einzigen gemeinsamen Probe für die Bläserklangwolke am nächsten Tag. Beide Vereine waren sehr gut vorbereitet und so lief die Probe bis auf „einzelne interkulturelle Verständigungsprobleme“ zügig durch. Anschließend tranken wir noch das eine oder andere Gläschen Bier oder Wein, alte Freundschaften wurden aufgefrischt und neue geschlossen. Die jüngeren gingen danach noch in den Party Stadl und sogar der eine oder andere „ältere Musiker“ gesellte sich zu später Stunde auch noch dazu.

Mit ein bisschen Müdigkeit in den Knochen wurde am Samstag schon um 8:00Uhr gefrühstückt. Verschiedene Musiker nutzten den freien Tag zum Wandern, ein paar mutige erklommen sogar den Gipfel des Schrocken und der eine oder andere genoss einfach gemütlich Hinterstoder.

Nachdem alle wieder gesund und munter in der Jugendherberge angekommen waren, verschiedene mit ein bisschen Sonnenbrand im Gesicht, fuhren wir um 16:30Uhr zum Schiederweiher. Dort war Einspielprobe und wir konnten uns einen ersten Eindruck von der herrlichen Bergkulisse machen.

Fast pünktlich um 19:30Uhr ging der Mond auf und die Klangwolke begann. Wir Altshauser spielten gemeinsam mit den Hinterstodern und im Wechsel mit einem Flügelhorn-Duo, einem Zitterspieler und einem Männerchor lief dann das Programm des Abends ab. Es war herrlich zwischen Bergen und Wäldern zu spielen, welche von SKH Carl Herzog von Württemberg für dieses Event zur Verfügung gestellt wurden.





Mit der Zeit wurde es ganz dunkel und auch etwas kalt, aber je dunkler es wurde umso schöner wurde die Kulisse, welche mit Bergfeuern und Lichtern beleuchtet wurde. Es war auch ein kleiner Fanclub aus Altshausen da, an der Spitze unser Ehrendirigent Josef Zeitler mit Ehefrau, was uns sehr freute. Danke für Euren Besuch.

Aber auch irgendwann ging dieses einzigartige Konzert zu Ende und um 22:30Uhr waren wir etwas verfroren aber glücklich, dass wir an der Bläserklangwolke teilnehmen durften.

Alles wieder im Bus und wir Musiker wieder etwas aufgewärmt, fuhren wir zurück nach Hinterstoder. Die Rückfahrt gestaltete sich ein bisschen schwierig, da unser Doppeldeckerbus durch schmale Waldwege und über sehr schmale Brücken fahren musste. Aber unser Busfahrer machte dies mit Bravour. Glücklich kamen wir in Hinterstoder an, wo wir alle zu einem tollen Buffet eingeladen wurden. Dort ließen wir den Abend gemeinsam mit den anderen Musikerinnen und Musikern aus Hinterstoder und den anderen Teilnehmern der Klangwolke bei netten Gesprächen und vor allem dem Lob unserer Dirigenten ausklingen.

Später trafen sich die jüngeren und auch die älteren Musiker wieder im Party Stadl, wo nochmals kräftig gefeiert wurde bis fast in die frühen Morgenstunden.

So kam dann die eine oder der andere mit etwas müden Augen um 8:30Uhr zum Frühstück. Aber es ging direkt weiter. Nachdem jeder seine Koffer gepackt, die Zimmer geräumt und den Bus beladen hatte, machten wir uns mit Marschmusik auf zum Anwesen von SKH Carl Herzog von Württemberg.

SKH Carl Herzog von Württemberg erwartete uns schon und wir begrüßten ihn an diesem herrlichen Sonntagmorgen mit ein paar Märschen. In herrlicher Kulisse wurden wir anschließend noch mit leckeren Häppchen und Getränken versorgt.

Danach traten wir die Heimfahrt an und kamen um 18:30Uhr teilweise müde aber mit tollen Erinnerungen an ein beeindruckendes Wochenende in Altshausen an. Gemeinsam wurde der Bus ausgeräumt, alles im Probelokal und den Autos verstaut und wir verabschiedeten uns in die sicher verdiente Sommerpause.

An dieser Stelle sei den Organisatoren beider Vereine dieser Konzertreise, dem Musikverein Hinterstoder und SKH Carl Herzog von Württemberg für die Gastfreundschaft gedankt, denn nur Dank ihrer Arbeit und Unterstützung war diese tolle Konzerteise möglich.

Marschmusikwertungsspiel 2016 in Seibranz



MV Altshausen erreicht ein sensationelles Ergebnis bei der Marschmusikwertung beim Kreisverbandsmusikfest in Seibranz!

Nach intensiver Probenarbeit, mit unserer Dirigentin Carmen Hugger, ging es am Sonntag, den 29.05.2016 zum Wertungsspiel nach Seibranz. Alle voller Spannung und Motivation versammelten wir uns morgens um 8.30 Uhr am Bus. In Seibranz angekommen ging es gleich los mit dem Ablaufen der vorgegebenen Wertungsstrecke, intensiv und voller Konzentration liefen wir die Strecke nochmals ab, um dann das Geübte Marschszenario anschließend den Wertungsrichtern vor zu spielen. Jeder gab sein Bestes, sodass wir um 10:45 Uhr erleichtert sagen konnten: „Schlecht war’s nicht“. Jetzt lag es an den Wertungsrichtern wie sie uns einstufen würden, welche Note würden sie uns geben?

Zu Fuß ging es ins Zelt zum Mittagessen bevor anschließend der Gesamtchor und der Festumzug stattfanden.  Am Nachmittag war eine ausgelassene Stimmung im Zelt und jeder fieberte der Notenbekanntgabe entgegen. Dann war es endlich soweit! Die Bekanntgabe begann und last but not least wurde unsere Dirigentin zum Kreisverbandsvorsitzenden Rudi Hämmerle auf die Bühne gebeten. Die Spannung stieg – Dann der erlösende Satz: “Der Musikverein Altshausen hat in der Marschusikwertung in der Kategorie 1 teilgenommen und erhält hierfür die Note „hervorragend““! Was für ein Ergebnis! Mit stolzen 97 von 100 möglichen Punkten, hat der Musikverein Altshausen ein sensationelles Ergebnis in der Vereinsgeschichte erzielt! Dies konnte anschließend noch gebührend gefeiert werden. An dieser Stelle gilt ein großer Dank unserer Dirigentin Carmen Hugger für die hervorragende Vorbereitung auf diesen Tag sowie allen Musikerinnen und Musiker für Ihren intensiven Probeneinsatz. Es hat sich gelohnt! Herzlichen Glückwünsch!

BUXandSOX Aktion des Musikvereins Altshausen eV

Neuer Instrumentenanhänger mit „Frecher Frieda“ und „Wildem Willi“ aus dem BUXandSOX -Konzept!
Der Musikverein Altshausen hat sich in diesem Jahr zum Ziel gesetzt, einen neuen Instrumentenanhänger anzuschaffen. Da kamen ihm die Freche Frieda und der Wilde Willi aus Bad Saulgau gerade recht. Frieda und Willi sind keineswegs Spitznamen für die Musiker, sondern Namen der Sockenmodelle von BUXandSOX. BUXandSOX aus Bad Saulgau bietet mit einem originellen Fundraising-Konzept Vereinen, Schulklassen und Kindergärten die Möglichkeit, Spenden für ihr Projekt zu sammeln.
Diese Idee kam bei den Musikern des Musikvereins direkt gut an. Ausgestattet mit Musterboxen und Katalogen haben sich die Musikerinnen und Musiker 3 Wochen lang auf die Socken gemacht und im Familien- und Freundeskreis voller Begeisterung Bestellungen für Sockenboxen gesammelt. Eine Sockenbox kostet 15 Euro, 4 Euro davon gehen direkt als Spende in die Vereinskasse. Klasse daran ist auch, dass die Socken von der OBW Bad Saulgau (Werkstätte für Menschen mit Behinderung) anschließend in schicke Geschenkboxen verpackt wurden.
Der Elan der Musiker war kaum zu bremsen und alle waren voll mit dabei, was zu einer prima Gemeinschaftsaktion führte! – An dieser Stelle, seitens der Vorstandschaft, ein großes Lob an alle Musikerinnen und Musiker für ihren Einsatz! Besondere Anerkennung geht an unseren Musiker Gebhard Lochmiller der allein über 100 Sockenboxen an den Mann/Frau gebracht hat.

Dank der Unterstützung zahlreicher Gönner des Musikvereins konnten insgesamt mehrere hundert solcher Boxen verkauft und so eine stolze Spendensumme erreicht werden! Somit rückt die Realisierung des Projektes „neuer Instrumentenanhänger“ Dank Ihrer Mithilfe in greifbare Nähe. Für die zahlreiche Unterstützung möchte sich der Musikverein Altshausen an dieser Stelle herzlich bedanken!

Marschmusikworkshop mit Reiner Mäder 2014

Anfang April absolvierte der Musikverein Altshausen einen Marschmusik-Workshop mit Reiner Mäder vom Heeresmusikkorps 10 aus Ulm. Der erfahrene Militärmusik, welcher auch als Juror bei verschiedenen Wertungsspielen auch in der Kategorie Marschmusik unterwegs ist, zeigte uns Musikern die wichtigsten Grundlagen des Marschierens wie zum Beispiel die korrekte Instrumentenhaltung, das gemeinsame Marschieren, das Anhalten, Schwenkungen und das Abreißen des Marsches. Die ersten „Trockenübungen“ fanden in der Turnhalle statt. Nach einer kurzen Pause wurde das Erlernte im Freien in die Praxis umgesetzt. Das Ziel dieses Workshops war es, den Musikern vereinheitlichte Grundlagen für die Aktivitäten in dem ureigensten Blasmusikbereich, der Marschmusik, anzubieten, damit alle Auftritte, bei denen Musik in Bewegung praktiziert wird, in geordneter und disziplinierter Form dargeboten werden können.  Aber auch der Spaßfaktor kam bei diesem Workshop nicht zu kurz. Abschließend war es ein sehr gelungener Workshop, bei dem die Musiker sehr viel dazugelernt haben und der für andere Musikvereine nur zu empfehlen ist.

Wertungsspiel Unteressendorf 2013

Sehr guter Erfolg des Musikvereins Altshausen e. V. beim Wertungsspiel in Unteressendorf

Nach langer und intensiver Probenarbeit mit unserer Dirigentin Carmen Hugger, ging es am Samstag den 25.05.2013 zum Wertungsspiel nach Unteressendorf/Hochdorf. Voller Spannung und Motivation versammelten wir uns am Samstag um uns erstmalig unter der Leitung von Carmen Hugger einer Fachjury zu präsentieren. In Hochdorf angekommen ging es um 13:00 Uhr gleich los mit dem Einspielen. Intensiv und voller Konzentration übten wir unsere zwei Mittelstufenstücke„Rhapsodie Trufée“ und „Free World Fantasy“ nochmals durch, um sie dann den Wertungsrichtern vor zu spielen. Dann war es soweit. Jeder gab sein Bestes, sodass wir um 14:50 Uhr erleichtert die Bühne wieder verlassen konnten. Jetzt lag es an den Wertungsrichtern wie sie uns einstufen würden, welche Note würden sie uns geben? Doch dies würden wir erst am Sonntag bei der Bekanntgabe erfahren. Anschließend ging es wieder zurück nach Altshausen.

Am Sonntag um 11:30Uhr fuhren wir dann gemeinsam mit dem Bus nach Unteressendorf. Hier haben wir beim Gesamtchor sowie beim Umzug mitgewirkt. Nun hieß es warten bis zur Wertungsspielbekanntgabe um 17:30 Uhr. Dann war es soweit. Die Verantwortlichen betraten die Bühne und die Bekanntgabe konnte beginnen. Endlich war unser Ergebnis an der Reihe und es wurde spannend. Dann das Ergebnis: „ Der Musikverein Altshausen unter der Leitung von Dirigentin Carmen Huggertrat in der Kategorie 3 an und sie erhalten die Note „Sehr gut“.“Wir waren alle sehr zufrieden mit diesem Ergebnis und können zu Recht stolz darauf sein. Deshalb wurde anschließend noch kräftig gefeiert.

An dieser Stelle möchten wir uns bei unserer Dirigentin Carmen Huggersowie bei allen Musikerinnen und Musikern für die intensive Probenarbeitherzlich bedanken.

D2/D3 Lehrgang 2012

Eine Ferienwoche opferten 8 aktive Musiker für ihre musikalische Weiterbildung in Bad Waldsee. In den 2. Augustwoche machten Steven Ellenburg, Helena Hund, Andrea König, Bea Kotschi, Carmen Lochmiller, Daniel Lochmiller und Elena Zehrer erfolgreich den D2-Kurs. Jan Preilowski absolvierte erfolgreich das D3 Leistungsabzeichen. Herzlichen Glückwünsch nochmals und ein Dankeschön an Rebecca für die sehr gute Theorie Vorbereitung.

Ferienprogramm 2011

Am 17. August um 11 Uhr gings los: ungefähr 20 Kinder (gefühlte 300) sicher in die Autos verladen und los ging die Fahrt ins nur 8 Kilometer entfernte Musbach zum Ferienprogramm des Musikvereins: „Musik und Natur hautnah erleben“ .

Ein erlebnisreicher Tag war es allemal – für die teilnehmenden Kinder und für die großen Kinder, die deren Betreuer sein sollten. Was man dafür heutzutage braucht: 5 Kilogramm Süßigkeiten, eine RIESIGE Regenpfütze, zwei gutmütige Rösser, Katzen, Ziegen und den ultimativ coolen Bauernhof, wo viel Platz zum toben, spielen und MUSIK MAC HEN ist.

Und damit hat dieser Tag auch gleich angefangen: Nach einem Kennenlernspiel und dem Basteln von Namensschildern (die bei den ganzen Aktionen entweder kaputt oder verloren gegangen sind) gings für die eine Gruppe ans Instrumente basteln, die anderen durften mit Steffi den Hof durch Bodypercussion mit „Krach“ erfüllen.

Das anschließende Mittagessen (Saitenwürstle mit Wecken und gaaaanz viel Ketchup) hatten sich alle verdient. Dass der Vorstand des Musikvereins und das Oberhaupt des Bauernhofs, liebevoll „Herr Bauer“ genannt, zu diesem Zeitpunkt eintrafen lenkte jedoch nicht vom Hunger und Durst ab. Und so trank der ein oder andere das ein oder andere Spezi mehr als er oder sie vielleicht daheim hätte trinken dürfen…

Mit einem Abenteuerspaziergang durch ganz Musbach und den angrenzenden Wald sollten die übermütigen Gemüter wieder beruhigt werden, was jedoch nur teilweise gelang. Nach einer dringenden Pinkelpause und manchem Gequengel über manch einen Schnakenstich sorgten ein Versteckspiel im Wald und eine übergroße „Drecklache“ wieder für die richtige Stimmung. Wieder auf dem Hof angelangt, wurde mit einer Wasserschlacht die Hitze vertrieben. Dabei bekamen es natürlich überwiegend „die Großen“ ab…

Gemeinsames Musizieren mit den vorher gebastelten Rasseln gehörte ebenso zum nachfolgenden Programm wie das Kennenlernen der hofeigenen Ziegen und Pferde, die zum Abschluss noch jeden eine Runde über den Reitplatz trugen.

Es gäbe noch viel zum Erzählen…über Bäuche, die von zu vielen Gummibären schon grummeln, über verdreckte Flip-Flops, die den Sprung über die Drecklache nicht überlebt haben, von Klamotten, die vor Wasser nur getrieft haben, von Rückenschmerzen vom zu lange ausgeübten Huckepack, von Sonnenbrand und Fenistil…doch sollen mit diesem Bericht keine Nerven überstrapaziert werden, sondern nur deutlich gemacht werden, dass das Sommerferienprogramm ein echter Erfolg war und wir uns über jedes Kind freuen, das im nächsten Jahr (wieder) kommt!!!

Danke

…an die „unermüdlichen Drei“: Steffi, Eve und Coco

…an Hans-Peter und Bea für die Hilfe beim Mittagessen

…an „Herrn Bauer“ für die Bereitstellung seines Hofes für die Rasselbande

…an die Fahrer Carmen, Yvonne, Karin, Sabine, Thomas, Eve und Steffi

Und an alle die sonst irgendwie zum Gelingen beigetragen haben.

Es war ein wirklich toller Tag.

Konzertreise vom 13.- 15.05.11 nach Oberösterreich

Nachdem es den Musikverein bei seiner letzten Konzertreise in die Bundeshauptstadt Berlin verschlug, ging die diesjährige Konzertreise ins Heimatland unseres Dirigenten, nach Österreich. Diese Konzertreise war zugleich die Abschiedskonzertreise unseres Musikdirektors Josef Zeitler, der uns Ende des Jahres leider verlassen wird. Deshalb war es für uns alle ein besonderes Erlebnis, nochmals mit ihm in seine Heimat zu fahren.
Der mit ca. 55 Musikerinnen und Musikern sowie passiven Mitgliedern besetzte Bus machte sich am Freitagmorgen gegen 06:30 Uhr auf den Weg nach Oberösterreich.
Gegen Mittag hatten wir unser erstes Ziel erreicht: Salzburg. Bevor wir um 16:00Uhr mit dem Bus wieder weiter in Richtung Hinterstoder fuhren, konnten wir die schöne und historische Altstadt von Salzburg bewundern. In Hinterstoder angekommen, wurden die Quartiere bezogen. Die Trachtenkapelle hatte abends zu einem Pavillonkonzert eingeladen, welches anlässlich unserer Ankunft gespielt wurde. Nach einem rundum gelungenen Konzert, bei welchem auch Herr Zeitler einen Marsch dirigierte, folgte für Jung und Alt ein herzlicher und zugleich sehr unterhaltsamer Kameradschaftsabend der beiden Musikvereine. Am Samstagmorgen ging es 1,5 Std. mit dem Bus in Richtung Riedau, in das Heimatdorf unseres Musikdirektors. Hier haben wir das stattfindende Maifest der Gemeinde musikalisch umrahmt. Selbstverständlich war es für alle Musikerinnen und Musiker etwas Besonderes, vor der Heimatgemeinde unseres Dirigenten zu spielen. Zum Abschluss des Tages bot uns auch der Musikverein aus Riedau einen unvergesslichen Kameradschaftsabend.
Am Sonntag Vormittag spielten wir in Hinterstoder ein Frühschoppenkonzert, welches die Zuhörer sichtlich begeisterte. Doch auch eine Konzertreise geht einmal zu Ende und so traten wir nach einem gemeinsamen Mittagessen gegen 14:00Uhr die Heimreise an. Erschöpft, aber mit viel guter Laune sowie mit einer gefestigten Kameradschaft mit Hinterstoder und Riedau im Gepäck, kamen wir gegen 21:00Uhr wieder wohlbehalten am Probelokal an.

Vielen Dank an die Musikerinnen und Musikern für ihre Zuverlässigkeit während der ganzen Tage sowie an alle, die in irgendeiner Form an der Organisation beteiligt waren, allen voran Herrn Zeitler und Hans-Peter Kotschi, den Hauptorganisatoren für diese Reise. Diese Konzertreise war ein unvergessliches Erlebnis.
M. Tyborski, Musikverein Altshausen

Konzertreise

Konzertreise vom 01.- 05.10.2008

Der Musikverein Altshausen schnupperte „Berliner Luft“
Nach diversen Konzertreisen in europäische Länder ging die diesjährige Konzertreise des Musikvereins Altshausen in die Bundeshauptstadt Berlin.
Der mit 56 Musikerinnen und Musikern sowie Passiven Mitgliedern besetzte Bus machte sich am Mittwochabend gegen 22:00 Uhr auf den Weg nach Berlin.
Am Donnerstag um 07:30 Uhr war es dann endlich soweit: Wir hatten unser Ziel erreicht. Kurz im Hostel gefrühstückt, ging es dann gleich wieder zurück in den Bus, zur 2-stündigen Stadtrundfahrt. Mit typischer “Berliner Schnauze“ wurden uns vom Stadtführer verschiedenste Eindrücke von Berlin vermittelt.
Nachmittags konnten wir bei schönem Wetter einen Teil der Innenstadt nochmals bei einer Spreeschifffahrt bewundern.
Am Freitagnachmittag, am Tag der Deutschen Einheit, spielten wir unser 2-stündiges Konzert im Berliner Zoo, dem größten und zugleich schönsten Landschaftstiergarten Europas. Mit den, von Herrn Musikdirektor Josef Zeitler ausgewählten Musikstücken sowie der hervorragenden Moderation von Yvonne Zürn haben wir zahlreiche Berliner begeistert und Ihnen Oberschwaben näher gebracht. Für uns Musikerinnen und Musiker war dieses Konzert das Highlight unserer Konzertreise.
Doch auch Weiterbildung stand auf dem Programm: Am Samstag hatten wir die Möglichkeit an einer geführte Besichtigung des Deutschen Bundestages teilzunehmen. Nach einer Einführung in die Aufgaben und geschichtlichen Hintergründe des Plenarsaals konnten wir anschließend noch den Blick über Berlin aus der weltbekannten Glaskuppel genießen.
Doch auch eine Konzertreise geht einmal zu Ende und so traten wir am Sonntagmorgen die Heimreise an. Erschöpft, aber mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck kamen wir nach 10-stündiger Fahrt wieder am Probelokal an.

Vielen Dank an die Musikerinnen und Musikern für ihre Zuverlässigkeit während der ganzen Tage sowie an alle, die in irgendeiner Form an der Organisation mitbeteiligt waren. Diese Konzertreise war ein unvergessliches Erlebnis.
M. Tyborski, Musikverein Altshausen

Conradin-Kreutzer Tafel

Conradin-Kreutzer Tafel

Beim 10. Landes-Musik-Festival am 16. Juni in Ravensburg wurde dem Musikverein Altshausen eine hohe Ehre zuteil. Aus den Händen des Präsidenten des Blasmusikverbandes Baden-Württemberg (BVBW), Herrn Staatssekretär Rudolf Köberle durften der 1.Vorsitzende Hans-Peter Kotschi und dessen Stellvertreter Tobias Löscher die Conradin-Kreutzer-Tafel samt Urkunde entgegennehmen. Diese Auszeichnung wurde im Jahre 1998 auf Initiative des damaligen Ministerpräsidenten Erwin Teufel gestiftet und ist nach dem Komponisten, Dirigenten und Musiker Conradin Kreutzer benannt, der 1780 in Messkirch geboren ist.
Die Conradin-Kreutzer-Tafel erhalten alle Musik- und Gesangvereine die „nachweislich auf ein 150-jähriges Bestehen zurückblicken können und sich in langjährigem Wirken künstlerische, volksbildende und kulturell bedeutende Verdienste um die Pflege der Laienmusik erworben haben“.
Insgesamt waren es 43 baden-württembergische Vereine, die am Samstag die Conradin-Kreutzer-Tafel erhielten und unter allen ausgezeichneten Vereinen war der Musikverein Altshausen mit seinem stolzen Vereinsjubiläum von 225 Jahren der zweitälteste Verein. Nur die Stadtkapelle Altensteig hat mit 230 Jahren den Musikverein Altshausen noch übertroffen.

Die 3 Musikanten

Die Drei Musikanten

An der alten Landstraße von Altshausen nach Saulgau in Richtung Hirschegg befindet sich gleich nach dem Wasserreservoir das Bildstöckle der „Drei Musikanten“. Die Erzählung berichtet, dass ums Jahr 1863 drei böhmische Musikanten auf dem Weg von Altshausen nach Saulgau in einen Kälteeinbruch geraten und erfroren sind.
Ein einfaches Bildstöckle aus Holz erinnert heute noch an diese Begebenheit. Das Bildstöckle wie das daneben befindliche steinerne Feldkreuz haben unter der Witterung der letzten Jahrzehnte sehr gelitten und waren zudem von den umgebenden Hecken völlig überwuchert.
Bei der Einweihung der renovierten Kreuzkapelle am 5.Juni 2005 erinnerte Pfarrer Schäfer die Musikanten des MV Altshausen an den jämmerlichen Zustand des Bildstöckles und in einer spontanen Reaktion haben sich die drei Seniormusikanten Erich Kaufmann, Manfred Beller und Freddy Hugger bereit erklärt, sowohl das Bildstöckle als auch das Feldkreuz zu restaurieren, freizuschneiden und den Platz herzurichten. Für die Restauration der bildlichen Darstellung konnte die in Altshausen wohnende Künstlerin Kerstin Stöckler, ebenfalls Musikantin beim MV Altshausen, gewonnen werden.
Nach zahlreichen Arbeitsstunden und erfolgreichem Abschluss der Restauration bedankte sich Pfarrer Schäfer mit herzlichen Worten und lud die Amateurrestauratoren zu einem kleinen Vesper ein.

Klaus Oldenkotte

In Gedenken an Rudolf Stocker 31.01.2010

Der Musikverein Altshausen hat mit tiefer Betroffenheit vom Tode seines Ehrenmitgliedes und Ehrenvorstandes Rudolf Stocker erfahren. Der Musikverein verliert mit Rudolf Stocker einen treuen Freund und jahrzehntelangen Weggefährten.
In der Festschrift des Musikvereins vom Jahre 1982 sieht man Rudolf Stocker auf einem Foto von 1947 bereits als 15-jährigen Trompeter. Dies beweist seine jahrzehntelange Treue als aktiver Musiker zu seinem Musikverein Altshausen. Als im Mai 1988 Bürgermeister Sproll nach 36 Jahren sein Amt als 1.Vorsitzender des Musikvereins abgab, war es Rudolf Stocker, der Verantwortung übernahm und das Amt des 1. Vorsitzenden weiterführte.
Rudolf Stocker, ein Mann des Handelns und der Tat, nahm das Amt des Vorsitzenden sehr ernst und ging längst überfällige Aufgaben sehr zielstrebig an. Eine seiner ersten Amtshandlungen war die Erstellung einer neuen und soliden Vereinssatzung und damit konnte auch der erfolgreiche Aufnahmeantrag in das Vereinsregister gestellt werden. Einen zähen und langwierigen Kampf focht er erfolgreich mit dem Finanzamt aus, um die Vereinsfinanzen wieder auf gesunde Beine zu stellen.
Die nächsten großen Aufgaben erwuchsen ihm beim Ausbau des Probelokals und dem damit verbundenen Abschluss des Nutzungsvertrages mit der Gemeinde Altshausen. Gerade beim Ausbau des Probelokals erwies sich Rudolf Stocker als unermüdlicher Antreiber, um die Summe der Eigenleistungen zu verbessern. Aber auch als geschickter Einkaufsstratege war er für den Verein sehr sehr wichtig.
Seine uneingeschränkte Liebe zur heimatlichen Blasmusik war für Rudolf Stocker gleichzeitig auch Verpflichtung, seinen Heimatverein immer wieder ideell und finanziell zu fördern. Ein Traum ging für Rudolf Stocker in Erfüllung, als ihm 1988 die Verpflichtung des Dirigenten Ladislaus Vischi gelang. Dieser professionelle Musiker sollte den Musikverein Altshausen dahin führen, wo ihn Rudolf Stocker immer haben wollte: In der Oberstufe ganz weit vorne.
Leider kam 1988 aber auch das Aus für die Jugendkapelle, denn sie wurde von Vischi komplett in die Aktivenkapelle übernommen. Ein Grund mehr für Rudolf Stocker, sich für eine verstärkte und qualifizierte Jugendausbildung vehement einzusetzen. Der Erfolg blieb nicht aus, denn bereits 1993 konnte eine neue Jugendkapelle unter dem Dirigenten Erich Kaufmann vorgestellt werden.
Für seine großen Verdienste für den Musikverein Altshausen wurde Rudolf Stocker am 27.11.1992 einstimmig zum Ehrenmitglied und beim Jahreskonzert 1993 zum Ehrenvorstand des Musikvereins Altshausen ernannt. Damit ist Rudolf Stocker ein Platz im Geschichtsbuch des Musikverein Altshausen sicher.

M. Tyborski, Musikverein Altshausen

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