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Konzerte

Jahreskonzert 2018

Am Samstag vor Volkstrauertag fand in der Turnhalle der HPV das traditionelle Jahreskonzert des Musikvereins Altshausen statt. Nachdem die Vizedirigentin Yvonne Zürn im Juni diesen Jahres den Taktstock vorübergehend übernahm, stellte sie sich sogleich der großen Herausforderung ab September mit den 53 Musikerinnen und Musikern ein Programm für das diesjährige Jahreskonzert auf die Beine zu stellen. Dies ist ihr in hervorragender Weise gelungen.
Mit der Eröffnungsouvertüre „Invicta“ von James Swearingen gelang den Musikerinnen und Musikern ein energiegeladener Einstieg in das Konzert. Unterschiedliche Stilrichtungen wie Barock, Pop und Jazz vereinte Jacob de Haan in dem wunderschönen „Concerto d’Amore“. In „African Symphonie“ bereisten die Zuhörer die Steppen und Savannen Afrikas bevor gemeinsam die Eiger Nordwand bis zum Gipfel musikalisch bestiegen wurde. Im Anschluss folgten die Ehrungen, welche dieses Jahr vom Stv.Vorsitzenden des Blasmusikkreisverbandes Ravensburg und Bezirksvorsitzenden Schussen Horst Dölle vorgenommen wurden. Für 10-jährige Zugehörigkeit im Musikverein Altshausen wurden Heike Halder, Helena Hund, Andrea König, Ellen Sigmund, Elena Zehrer, Daniel Lochmiller, Markus Neubert und Tizian Wacker ausgezeichnet. Daniel Dietrich, Udo Fessler und Roland Zach wurde für 20 Jahre aktive Mitgliedschaft im Verein die Silberne Ehrennadel überreicht. Auch erhielt Sandra Pfaff für Ihre Auszeichnung „30 Jahre aktive Mitgliedschaft“ anerkennenden Beifall. Nicht zuletzt wurde die Schriftführerin Petra Fink für 10 Jahre Engagement im Ehrenamt mit der Ehrenmedaille in Bronze und Urkunde ausgezeichnet. Mit dem anschließenden und zugleich passenden Ehrungsmarsch von Carl Teike „In Treue fest“ verabschiedeten sich die Musikerinnen und Musikern in eine kurze Pause.
 
Mit „The Lion King“ boten die Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Yvonne Zürn einen klangvollen Auftakt in den zweiten Teil des Konzertabends. So fand das Medley aus Walt Disneys „König der Löwen“ großen Anklang beim anwesenden Publikum. Jasmin Hund am Saxophon gelang mit ihrem Solo ein sehr gefühlvoller Einstieg zum Rockklassiker „Don’t stop me now“ von Freddie Mercury. Weiter im Programm folgte „Downtown“ der weltbekannte Ohrwurm-Klassiker von Tony Hatch. Zum großen musikalischen Finale entführte der Musikverein Altshausen die Zuhörer in die Welt der bekanntesten TV Melodien aller Zeiten. „Bugs Bunny & Friends“, so der Titel des quirligen und zugleich mitreißenden Medleys. Egal ob „Dick & Doof“, „Bezaubernde Jeannie“ oder „Paulchen Panther“, hier war für jeden Geschmack etwas dabei.
Die Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Vizedirigentin Yvonne Zürn bedankten sich beim Publikum für den anerkennenden und langanhaltenden Applaus und verabschiedeten sich musikalisch mit den Zugaben „Salemonia“ und „Ade zur guten Nacht“.
 
Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Konzertbesuchern herzlich bedanken, die mit uns gemeinsam sowohl einen unvergesslichen als auch abwechslungsreichen Abend verbracht haben und die mit ihrer Anwesenheit ihre Verbundenheit zum Musikverein Altshausen zum Ausdruck gebracht haben.

Kirchenkonzert 2017

Am zweiten Adventssonntag lud der Musikverein Altshausen unter der Leitung von Carmen Hugger zum Kirchenkonzert in die Schlosskirche St. Michael ein. Eröffnet wurde der Abend durch die weltbekannte „Toccata in D-Moll“ von Johann Sebastian Bach und bot in ihrer Rockversion einen fulminanten Auftakt zum Konzert. Es folgte die „Melody in Five“, ein Stück mit friedvollem und wiegendem Chrakater. Nach dem Konzertwerk von James Swearingen „In all its Glory“ präsentierte der Musikverein „Benedictus“ ein Solo für Tenhorhorn aus „The Armed Man: A Mass for Peace“. Karl Jenkins komponierte das im Jahr 2000 uraufgeführte “The Armed Man: A Mass for Peace” im Gedenken an die Opfer der Kosovo-Krise. Hier handelt es sich um ein Anti-Kriegs Opus im Rahmen der Katholischen Messe. Gespielt wurde dieses friedvolle Solo von Roland Zach und begeisterte mit seinen ruhigen Klängen die Zuhörer. Nach den Stücken „Abendmond“, „Sa Musica“ und „Mentis“, einer kleinen Adventsfantasie von Thiemo Kraas, folgte ein weiterer Höhepunkt des Kirchenkonzerts. Das Solo für Euphonium „Eire Time“, gespielt von Gastsolist Jonathan Sproule, einem renommierter Solo-Euphonist und Mitglied der "Band oft the Welsh Guard", ein walisisches Regiment der britischen Krone und eine der beliebtesten Bands im ganzen Königreich. Jonathan Sproule versetzte mit „Eire Time“ nicht nur das Publikum ins Staunen. Nach diesem beeindruckenden Solo präsentierten die Musikerinnen und Musiker die „Forrest Gump Suite“ mit Klavierbegleitung durch Karl Neher. Den musikalischen Abschluss fand das Kirchenkonzert mit dem Stück „Crossbread“ von Thiemo Kraas, der dieses Stück anlässlich des 1250-jährigen Jubiläums der Stadt Ellwangen komponierte. Mit dem traditionellen Marienlied „Segne Du Maria“ als Leitmotiv gelang Thiemo Kraas ein fulminantes Werk. Zunächst wie zu Beginn des Werkes in ganz schlichter Form als Quartett präsentiert, entwickelte sich die Musik zu einer immer dichteren Form der unterschiedlichen musikalischen Ideen. Das Finale der Komposition war die bläserische Verklanglichung einer Kirchenorgel. Das Werk endete so, wie ein Jubiläumsjahr begangen werden sollte; voller Pracht und Festlichkeit! in dem traditionellen Marienlied „Segne Du Maria“ und begeisterte so restlos das Publikum.

Der Musikverein Altshausen bedankt sich auf diesem Wege nochmals herzlich bei „Le Freque“ und dem „Musikhaus Lange“ für die Ermöglichung mit Jonathan Sproule einen außergewöhnlichen Gastsolisten für das Kirchenkonzert gewonnen zu haben. Ebenfalls geht ein Dank an die katholische Kirchengemeinde, die uns die Schlosskirche für dieses Kirchenkonzert zur Verfügung gestellt hat. Auch bedanken wir uns sehr herzlich bei allen Zuhörern aus Nah und Fern für deren Besuch.

Und auch die Schwäbische Zeitung war Anwesend, für diese schrieb Arthur K.M. Bay:
"Altshausen - Das Kirchenkonzert des Musikvereins Altshausen am vergangenen Sonntag in der Schlosskirche hat unter einem besonders glücklichen Stern gestanden. Zum einen hatte Dirigentin Carmen Hugger ein erlesenes, modernes Programm zusammengestellt, zum anderen wurde mit dem Euphonium-Bläser Jonathan Sproule ein Gastsolist verpflichtet, wie ihn die Musikwelt nicht alle Tage hervorbringt. Der Brite, aufgewachsen in Nordirland, ist mit seinem Instrument auf du und du und übertrifft die wörtliche Bedeutung eines Euphoniums, nämlich Wohlklang, in einer Art und Weise, dass man den Atem anhält. Nicht gewöhnlich war die Begrüßung des Konzertpublikums durch Pfarrer Christof Mayer, der über den Gastsolisten Jonathan Sproule sagte, dass dieser beim Auftritt in der Schlosskirche auf die traditionelle Bärenfellmütze verzichtet habe.
Mit einem der größten Klassiker in der sakralen Musikwelt überhaupt, der "Toccata in d-Moll" von Johann Sebastian Bach, begann das Konzert des Musikvereins Altshausen in der Schlosskirche. Die eigentliche Überraschung des Stücks lag im Detail, denn eine "Rock-Version" mag für eingefleischte Bachliebhaber etwas gewöhnungsbedürftig sein, aber die moderne Blasmusikszene geht schon längst auf dem Weg zu neuen Ufern. In der rockig-poppigen Fassung des holländischen zeitgenössischen Arrangeurs Jan van Kraeydonck klingt die Fuge anders.

Wie ruhige Meereswellen
Die "Melodie in Five" des 65-jährigen, belgischen Komponisten Jan Hadermann entführte ganz und gar in die Zauberwelt der Musik. Wie ruhige Meereswellen, gleichmäßig und immer wiederkehrend, strahlt dieses Musikwerk eine beruhigende, wohltuende Wirkung aus. Der 70-jährige Musikschaffende James Swearingen taucht immer öfter in Programmen der Blasmusik auf, mit dem Titel "In all its Glory" gelang ihm ein sehr harmonisches Werk mit allen Facetten der Tonkunst.
Ein "Benedictus" von Karl Jenkins, einem erfahrenen Kompositeur, arrangiert von Luc Vertommen, schälte sich als erster Höhepunkt des Konzertgeschehens heraus. Weich wie Samtseide zum Auftakt, griff Roland Zach in seinem herausragenden Tenorhorn-Solo das Thema des Stücks auf, bis der gesamte Klangkörper ein fulminantes Tongemälde darbot.
Nach drei weiteren Werken, darunter das imposante Stück "Sa Música" von Jacob de Haan, die durch die temperamentvolle Art und Weise, wie Carmen Hugger zu dirigieren verstand, zu wahrer Größe erstrahlten, schien mit dem Auftritt des Gastsolisten Jonathan Sproule die Sonne und der Mond gleichzeitig aufzugehen. "Eire Time" intonierte er. Was dieser relativ noch junge Blasmusikkünstler aus den Reihen der "Band of the the Welsh Guards" seinem Euphonium - das ist ein sogenanntes Saxhorn aus Messing und versilbert - entlockt, ist einfach ein Faszinosum sondergleichen. Phasenweise strömten zwei Töne gleichzeitig aus seinem Instrument. Das Horn rauschte durch alle Tonlagen von null bis hundert.
Zu nie gehörter Fülle und Pracht, gewürzt mit einer Portion Vollkommenheit, stieg dann der Musikverein bei dem monumentalen Orchesterwerk des Komponisten Thiemo Krass auf. Fast lautlos und zärtlich erklang das Marienlied "Segne du Maria" in Form eines feierlich gestalteten Bläsersatzes von Siegfried Rundel. Zahlreiche Elemente aus der Welt der Musik wie heimatliche Klänge oder Walzertakte schimmerten durch und endeten zum Schluss wieder bei dem bekanntesten Marienlied.
Jetzt durfte das Publikum klatschen und zwar ausgiebig."

Vielen Dank auch unsererseits für diesen tollen Zeitungsbericht!

Jahreskonzert 2016 am Samstag, 12.11.2016

Traditionell am Samstag vor Volkstrauertag lädt der Musikverein Altshausen zu seinem Jahreskonzert ein. Neben zahlreichen Konzertbesuchern waren auch Eltern und Geschwister unserer „Youngstars“ anwesend. Denn in diesem Jahr eröffnete die Jugendkapelle „Youngstars“ Boms-Altshausen, unter letztmaliger Leitung von Dirigentin Christina Roos, mit dem Stück „Young Fanfare“ den Konzertabend. Getreu dem Motto des Abends „Musik aus Film und Musical“ folgte mit „You’ll be in my Heart“ ein Titel aus dem Musical Tarzan. Verabschieden wollte sich die Jugendkapelle mit „Where the river flows“, doch forderte das Publikum mit stehendem Applaus noch Zugaben. Diesem Wunsch kamen die Jungmusiker mit ihrer Dirigentin gerne nach. Als Überraschung für ihre Dirigentin haben die Jungmusiker mit der künftigen Jugenddirigentin Yvonne Zürn noch ein Stück einstudiert und ihr so, mit selbst geschriebenen Texten musikalisch hinterlegt, einen unvergesslichen emotionalen Moment des Dankes und des Abschieds bereitet.

Nach einer kurzen Umbaupause startete die Aktive Kapelle mit „ The Olympic Spirit“ musikalisch in den Abend. Dieses Stück von John Williams bot den Zuhörern einen fulminanten Auftakt für das Programm der aktiven Kapelle. Mit „The Return !“ verstanden es die Musikerinnen und Musiker gemeinsam mit ihrer Dirigentin Carmen Hugger musikalisch die Geschichte eines Helden zu erzählen.

Peter Zauner, vom Blasmusikkreisverband Ravensburg, durfte an diesem Abend Musikerinnen und Musiker für langjähriges Musizieren ehren. Nach seiner Ansprache, wurden Rafael Rauch für zehn Jahre sowie Regina Zach für zwanzig Jahre geehrt. Im Anschluss wurde Alexander Zürn mit der goldenen Fördermedaille in Gold ausgezeichnet. Sabine Hund, ausgezeichnet mit der Fördermedaille in Bronze, konnte die Ehrung leider nicht persönlich entgegennehmen. Eine besondere Ehrung erhielt im Anschluss Ramona Fink, die als erste Frau im Musikverein für 40 Jahre aktives Musizieren geehrt wurde. Abschließend galt es für Peter Zauner erstmalig eine Ehrung für 70 Jahre aktive Blasmusik vorzunehmen. Diese Ehrung ging an keinen geringeren als Ehrendirigent Erich Kaufmann. Peter Zauner würdigte in einer Laudatio die unzähligen Verdienste, die er in den letzten 70 Jahren für den Musikverein geleistet hat. Gratuliert wurde den Geehrten musikalisch mit dem „Schönfeld -Marsch“, bevor sich das Orchester in eine kurze Pause verabschiedete.

Der zweite Konzertteil wurde mit einem Arrangement zum berüchtigten Musical „Tanz der Vampire“ eröffnet. Hier konnten die Zuhörer in die makabre Welt der Vampire eintauchen und Einblicke in die verschiedenen Stimmungen dieses Musicals bekommen, welches Roman Polanski nach der Vorlage seines berühmten gleichnamigen Kultfilms schuf. In „Spirit – der wilde Mustang“ von Hans Zimmer wurden die Zuhörer musikalisch in den amerikanischen Westen entführt. Mit dem Musikstück zum weltbekannten Film „Das Boot“ gelang den Musikerinnen und Musikern der aktiven Kapelle ein gelungener musikalischer Abschluss des Konzerts.

Bevor sich die aktive Kapelle mit den geforderten Zugaben vom Publikum verabschiedete, ergriff Ehrendirigent Erich Kaufmann das Wort um in diesem Zuge seinen Abschied als aktiver Musiker des MV Altshausens bekannt zu geben, sowie Dankesworte an seine Musikerinnen und Musiker sowie an seine Frau zu richten.

Im Anschluss an seine Abschiedsworte hätte wohl kein besseres Zugabenstück als der allseits bekannte Marsch „Alte Kameraden“ sein können. Mit „Total TOTO“ endete das diesjährige Jahreskonzert des MV Altshausen.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei den zahlreichen Konzertbesuchern herzlich bedanken, denn ein gelungenes Konzert und zufriedene Zuhörer sind des Musiker und Dirigenten größter Lohn.

Ein herzliches Dankeschön gilt an dieser Stelle auch allen Musikerinnen und Musikern der Jugendkapelle und der aktiven Kapelle für ihr überaus durchschnittliches Engagement in den letzten Wochen sowie den vielen Helferinnen - und Helfern, die so zum Gelingen des Konzertabends beigetragen haben.

Bleiben Sie weiterhin mit uns verbunden.

Ihr Musikverein Altshausen e. V.

Jahreskonzert 2015 am 14.November

Der Musikverein Altshausen beim Jahreskonzert 2015

Musikalische Reise um die ganze Welt

Frohsinn und Heiterkeit sind die Begrifflichkeiten für ein Jahreskonzert einer Musikkapelle. Manuela Tyborski in Funktion als Vorsitzende stellte an den Anfang ihrer Begrüßung eine Gedenkminute für die Opfer des feigen Attentates in Paris. Respekt. Viele kommunale, schulische und kirchliche Ehrengäste waren anwesend, Bürgermeister Patrick Bauser mit Gattin und der Kreisverbandsvorsitzende Rudi Hämmerle hatten Premierenbesuch beim Jahreskonzert des Musikvereins Altshausen.

Hat Dirigentin Carmen Hugger in Anlehnung an ihren Vorgänger Sepp Zeitler, Musikdirektor und Ehrendirigent in Altshausen, das Programm gleich mit zwei österreichischen Komponisten begonnen? Nach dem Eröffnungswerk „Take off“ verbreiteten sich heimatliche Gefühle in der vollbesetzten Turnhalle der HPV Altshausen. Herbert Grönemeyer („Heimat ist kein Ort, Heimat ist ein Gefühl“) hätte seine wahre Freude an dem Stück „Homeland“ gehabt. Bei der Dynamik angefangen, diverse Solisten durch fast alle Register, bis hin zum von den Schlagzeugern großartig interpretierten Vogelgezwitscher und Kuhglockengeläute – die ganze Bandbreite hervorragender sinfonischer Blasmusik zauberten die Musikerinnen und Musiker unter sehr gekonnter Stabführung von Carmen Hugger auf die Bühne.

Rebecca Kotschi in ihrer charmanten, informativen und vor allem auch kurzweiligen Moderation bedankte sich schon jetzt bei „der Chefin“ für die zwar für alle Beteiligten sehr anstrengende, bisweilen aber auch spaßige Vorbereitung auf das Jahreskonzert. Eine musikalische Bahnfahrt durch die faszinierende Landschaft von „Oregon“ im Nordwesten der USA, auch mit geschlossenen Augen dank des Posaunenregisters unverkennbar, ließ das Publikum eine Vergangenheit träumen, mit Indianern, Cowboys, Goldgräbern und Pferden mit Planwagen.

Und wie passend – für die Geehrten (s. extra Bericht) intonierte das Orchester den Marsch „Jubilant“ von Antonin Ulrich. Nächste Station auf der musikalischen Weltreise nach einer etwas zu langen Pause war Schweden mit dem Stück „Arival“ der legendären schwedischen Popgruppe Abba aus den 70er-Jahren. Ob es wohl Wolfgang Amadeus Mozart gefallen hätte, daß das Abbild seines Lebenslaufes mit den Musikstilrichtungen Rock und Pop nachgezeichnet wird? Man weiß es nicht. Was man seit Samstag aber sicher weiß – der Musikverein Altshausen hat das deutschsprachige Musical „Mozart“ musikalisch hochklassig interpretiert.

Der Sitznachbar, ungefähr der Jahrgang des Schreibers dieser Zeilen, konnte die Beine nicht mehr ruhig halten. „The Best of Beatles“ – und es gibt eine endlose Anzahl von best Welthits der legendären Pilzköpfe, brachte Schwung in´s Publikum, vor allem bei der Gruppe mit der schon leicht angegrauten Haarfarbe. Wenn Querflöte und Triangel in einem 53-köpfigen Orchester explizit zu hören sind, dann wird es auf der Bühne tragend und melancholisch. So geschehen beim Titel „Mountain Wind – Bergwind“. Dieses herrliche Werk wird der Musikverein Altshausen zusammen mit der Trachtenkapelle Hinterstoder im Rahmen der „Bläserklangwolke am Schiederweiher“ im August 2016 in Österreich aufführen.

Miloslav Prochazka, der Komponist von „Der junge Kavalier“, spielt auch als Trompeter im Orchester von Vlado Kumpan, in und um Altshausen beileibe kein Unbekannter. Wie der Solist des Musikvereins Altshausen an der Trompete, Jan Preilowski, das Stück gemeistert hat – ganz einfach – Hut ab. Sollten die Profis in der Slowakei mal eine Aushilfe benötigen, Jan Preilowski kann mit seiner Virtuosität und seiner Tonqualität gerne bei den Kollegen Kumpan und Prochazka anklopfen. Und das, so die Moderatorin, obwohl er auch schon mal ohne Instrument zur Probe kommt.

Ein fulminantes Finale eines meisterhaft zelebrierten Konzertabends war der „Fluch der Karibik“ mit Melodien aus dem US-amerikanischen Piraten-Filmklassiker. Ein Oboensolo und eine vom Ehrenvorsitzenden, als Pirat verkleidet mit der obligatorischen Augenklappe, gehisste schwarze Totenkopffahne – es gibt Dinge, die sicher nicht jedes Blasorchester im Kreisverband Ravensburg vorweisen kann. Fast schon frenetischer Applaus des begeisterten Publikums löste naturgemäß noch zwei Zugaben aus. Diesem Wunsch entsprachen Dirigentin Carmen Hugger, verbunden mit großen Dankesworten an „ihre“ Musikerinnen und Musiker, und das Orchester sehr gerne. Das Probenwochenende in Eberhardzell hat sich allemal gelohnt – und wie. Die Dirigentin immer alles im Blick und im Griff, die Musiker auf den Punkt top fit – Altshausen kann sich glücklich schätzen, auf dem Gebiet der Blasmusik derart gut aufgestellt zu sein.

Ehrungen beim Jahreskonzert 2015

Ehre, wem Ehre gebührt

Gleich zwei Hochkaräter der Blasmusikszene im Kreismusikverband Ravensburg gaben sich anläßlich des Jahreskonzertes des Musikvereins Altshausen die Ehre, langgediente Musiker für ihre Verdienste auszuzeichnen – Vorsitzender Rudi Hämmerle und sein Vorgänger, Ehrenvorsitzender Josef Mütz. In Sachen Rhetorik und äußerst unterhaltsamen Ansprachen schenken sich beide nichts, selbst in der Körperstatur besteht Übereinstimmung. Rudi Hämmerle: „In der Summe der Kubikmeter sind wir gleich“. Und er hat dem Wunsch des Dirigentinnen-Sohns Johannes Hugger entsprochen, der ihm auf den Weg gab: „Egal was Du sagst, mach´s nicht zu lang“. Gleich sechs Protagonisten im Musikverein Altshausen konnten für 10 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt werden. „Die härtesten Jahre in der Laufbahn eines Musikers – da gibt´s noch kein Bier und kein Vesper“, so Rudi Hämmerle. Und bereits seit 20 Jahren greift Martin Kuom zu seinem Instrument. Für ganz viele Verdienste konnten die Herren Hämmerle und Mütz den Flügelhornisten Alexander Zürn auszeichnen. Nicht nur als Instrumentalist, auch als Jugendleiter und Schatzmeister hat er sich große Verdienste um den Musikverein Altshausen erworben bis hin zu seiner heutigen Funktion als einer der Vorsitzenden in der Vorstandschaft.

Josef Mütz (Ehrenvorsitzender Kreismusikverband Ravensburg), Manuela Tyborski (Vorsitzende ), Carmen Hugger (Dirigentin), Steffen König (10 Jahre, Trompete), Jan Preilowski (10 Jahre, Trompete), Martin Kuom (20 Jahre, Flügelhorn), Carmen Lochmiller (10 Jahre, Saxophon), Daniel Fink (10 Jahre, Schlagzeug), Evelyn Sigloch (10 Jahre, Posaune), Wolfgang Reger (10 Jahre, Fahnenabordnung), Alexander Zürn (30 Jahre, Flügelhorn), Rudi Hämmerle (Vorsitzender Kreismusikverband Ravensburg).

Jahreskonzert 2014

Traditionell am Samstag vor Volkstrauertag lädt der Musikverein Altshausen zu seinem Jahreskonzert ein. Neben zahlreichen Konzertbesuchern waren auch Eltern und Geschwister unserer „Youngstars“ anwesend. Denn in diesem Jahr eröffnete die Jugendkapelle „Youngstars“ Boms-Altshausen, unter der Leitung von Dirigentin Christina Roos, den Konzertabend. Getreu dem Leitsatz des Abends „Musik verbindet“ stiegen die Jungmusiker schwungvoll mit „Fanfare und Jubilee“ von James Swearingen in den Konzertabend ein. Mit dem James-Bond-Titelsong und Welthit von Adele „Skyfall“ versprühten die Musikzöglinge ein Hauch von Abenteuer. Verabschieden wollte sich die Jugendkapelle mit „Defying Grafity“, doch forderte das Publikum mit seinem Applaus noch Zugaben. Diesem Wunsch kamen die Jungmusiker gerne nach.

Nach einer kurzen Umbaupause startete die Aktive Kapelle mit „ A little Opening“ musikalisch in den Abend. Dieses Stück von Thiemo Kraas beschreibt die Stimmung, Anspannung und Nervosität vor einem Konzert, hätte passender also nicht sein können. Mit dem „Dialog der Generationen“ verstanden es die Musikerinnen und Musiker gemeinsam mit ihrer Dirigentin Carmen Hugger die Eigenschaften der unterschiedlichen Generationen musikalisch darzustellen. Josef Mütz, Ehrenvorsitzender des Blasmusikkreisverbandes Ravensburg, durfte an diesem Abend vier Musikerinnen und Musiker für langjähriges Musizieren ehren. Nach seiner Ansprache und Dank an den Musikverein für sein Mitwirken bei verschiedenen Anlässen, wurden Bianca Lochmiller und Carmen Pfeiffer für zehn Jahre sowie Andreas Nowak für zwanzig Jahre geehrt. Jasmin Hund, ebenfalls geehrt für zehn Jahre, konnte die Ehrung leider nicht persönlich entgegennehmen. Gratuliert wurde den Geehrten musikalisch mit dem Marsch „Hoch Heidecksburg“, bevor sich das Orchester in eine kurze Pause verabschiedete.

Im zweiten Konzertteil wurde moderne Blasmusik vorgestellt. In der „Alvamar Overture“ von James Barnes konnte jedes Register zeigen, was in ihm steckte. Flott, beschwingt und rhythmisch war hier das Motto. Mit „Mamma Mia!“ einem etwas anderen Medley diverser ABBA-Hits ging es schwungvoll weiter im Programm. Das folgende Musikstück „ Stal Himmel“, brachte mit seiner am Anfang eher melancholischen Melodie eine ganz geheimnisvolle und ergreifende Stimmung in den Saal. Doch mit den anschließenden Highlights aus Michael Flatley’s „Lord of the dance“, war es auch sogleich vorbei mit der Stille. Mit dem bekannten irischen Rhythmus lud es die Konzertbesucher gerade dazu ein, das Tanzbein zu schwingen. Mit dem „Bon Jovi Rock Mix“ beschloss die aktive Kapelle mit anschließendem tosendem und wohlverdienten Applaus ihr Standardprogramm. Als Dankeschön für das hervorragende Publikum spielten die Musikerinnen und Musiker die Zugaben “Die Regimentskinder“ sowie die “Die Männer in ihren fliegenden Kisten“. An dieser Stelle sei bemerkt, wie viel Freude es macht, wenn ein aktives, mitreißendes Publikum die Musiker und den Dirigenten für die Mühen und Arbeit der vergangenen Wochen und Monate entschädigt. Aus diesem Grund haben die Musikerinnen und Musiker, zusammen mit ihrer Dirigentin, noch kurzfristig eine, vom Publikum gewünschte, dritte Zugabe gespielt. Mit dieser letzten Zugabe beschloss der Musikverein den Höhepunkt des Vereinsjahres.

Ein herzliches Dankeschön gilt an dieser Stelle allen Musikerinnen und Musikern der Jugendkapelle und der aktiven Kapelle für ihr überaus durchschnittliches Engagement in den letzten Wochen sowie den vielen Helferinnen - und Helfern die so zum Gelingen des Konzertabends beigetragen haben.

Bleiben Sie weiterhin mit uns verbunden.

Ihr Musikverein Altshausen e. V.

Bericht der Schwäbischen Zeitung vom 19.11.2014:

Ein Auftakt nach Maß ist den Nachwuchsspielern des Musikvereins Altshausen gelungen. Die „Youngstars Boms-Altshausen“ und ihre Dirigentin Christina Roos zogen das Publikum im Handumdrehen auf ihre Seite. Die Titelmelodie „Fanfare and Jubilee“ von James Swearingen war natürlich wie geschaffen dafür, Blasmusik im modernen Stil näherzubringen. Klarinettistin und Vorstandsmitglied Manuela Tyborski zeigte sich in ihrer Begrüßungsansprache hocherfreut über das volle Haus und die Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste. Wieder einmal habe es sich bestätigt, wie sehr Musik Menschen zusammenführen könne und verbinde.
Die „Youngstars Boms-Altshausen“ spielten weiter mit dem James-Bond-Titelsong aus „Skyfall“, der als musikalisches Glanzlicht den Welthit von Adele Adkins beinhaltet. Schließlich hatte die versierte Dirigentin des Nachwuchses, Christina Roos, den preisgekrönten Hit aus dem Broadway Musical „Defying Gravity“ einstudiert, der durch den Titel „Die Hexen von Oz“ bekannt wurde. Natürlich war eine Zugabe fällig, auf die das Publikum gewartet hatte, und umgehend mit dem Abba-Song „Take a chance on me“ geliefert wurde. Dafür brandete jede Menge Beifall auf.
Der aktiven Kapelle des Musikvereins, die von Carmen Hugger fabelhaft geleitet und exakt dirigiert wird, gelang mit dem Stück „A little Opening – Fanfare for Concert Band“ ein musikalischer Volltreffer. Diese Komposition von Thiemo Kraas kommt mit einer geradezu majestätischen Schritt- beziehungsweise Taktfolge daher und entwickelt sich dann sehr rasch zu einem explosionsartigen Gesamtbild voller Dynamik und auserlesener Schönheit, welche in diesem Fall auch einmal gewaltig sein darf.
Mit Marschmusik geht es in die Pause
Ein „Dialog der Generationen“ hat der Komponist Kurt Gäble sein Werk genannt. Es ist dreigeteilt, dem menschlichen Lebenslauf folgend mit all seinen Höhen und Tiefen. Beschauliche Töne, fordernde, hektische Abschnitte und schließlich am Ende ein leiser Ausklang wie ein Windhauch – eine Sinfonie, angehäuft mit Lebenserfahrung und Weisheit. Mit Marschmusik, nämlich „Hoch Heidecksburg“ von Rudolf Herzer und arrangiert durch Richard Hubert, verabschiedete die Kapelle das Publikum in die Pause.
Streckenweise erinnerte das Eröffnungsstück im zweiten Teil des Jahreskonzerts, die „Alvamar Overture“ von James Barnes, an die Titelmelodie des ehemaligen Fernsehklassikers „Bonanza“ – ebene Prärie, schroffe Bergwelt und sandige Pfade inklusive eines traumhaften Sonnenuntergangs. Aber den Namen des 1949 in den USA geborenen Komponisten, der sich der Blasmusik mit Leib und Seele verschrieben hat, muss man sich merken. Er wird im kommenden Jahr auch in unserer Region auftreten auf einer Deutschlandtournee. In Fachkreisen wird er bereits heute zu Lebzeiten als einer der bahnbrechenden modernen Blasmusikkomponisten gehandelt.
„Mama Mia!“ von Abba, der Sternenhimmel „Stal Himmel“ sowie „Lord of the Dance“ und eine Rockmixtur von Bon-Jovi-Stücken, setzten dem offiziellen Teil der Aktiven die Krone auf. Nicht genug damit. Drei Zugaben waren fällig. Erst dann wollte das begeisterte Publikum gegen 23 Uhr die Musikkapelle von der Bühne ziehen lassen.

Kirchenkonzert 2013

Musiker glänzen mit stilvoller Kirchenmusik





Eindrucksvoll meisterte der Musikverein Altshausen e. V. am vergangenen Samstag sein diesjähriges Jahreskonzert. Es fand als Kirchenkonzert in der Schlosskirche St. Michael statt und bot so eine ganz besondere Akustik und Stimmung. Fackeln im Schloßgarten bis zur Kirche erhellten den Konzertbesuchern den Weg. In bis zu drei Proben wöchentlich bereitete Dirigentin Carmen Hugger ihre Aktivenkapelle intensiv auf das anspruchsvolle Konzert vor. In Anlehnung an das Jubiläumsjahr von Hermann von Altshausen, welches in diesem Jahr u. a. mit einem Freilichtschauspiel gefeiert wurde, konnte der Musikverein seinerseits sein Vereinsjahr nicht besser beenden als mit einem Kirchenkonzert, so Pfarrer Mayer bei seiner kurzen Ansprache an die Konzertbesucher. Dirigentin Carmen Hugger hatte zum Auftakt des Konzerts das Musikstück „Voices“ gewählt und schon entfaltete sich eine besondere Stimmung in der schönen Barockkirche. Dem Musikverein gelang eine klangvolle Einstimmung auf den musikalischen Abend. Weich und melancholisch spielten die Musiker den „St. Thomas Choral“. Im nachfolgenden Musikstück „Silva Nigra“ von Markus Götz entführten die Musikerinnen und Musiker die Zuhörer in den Schwarzwald. In diversen Szenen kamen die verschiedenen Instrumentengruppen und Solisten sehr gut zur Geltung. Ruhig beginnend, zum Forte steigernd, dann wieder leise, aber auch frech, lustig und andächtig malten die Musikerinnen und Musiker Szenen aus dem Schwarzwald und setzen die ganze Bandbreite an Dynamik und Klangvolumen ein, die Dirigentin Hugger einforderte. Es folgte der bekannte Choral „Jesus bleibet meine Freude“ von Johann Sebastian Bach. Die immer wiederkehrende Melodie wurde durch alle Register getragen. Besonders das Holzregister umspielte das Hauptthema sehr klangvoll und weich. Mit dem gefühlvoll gespielten Musiktitel „A Song for Léa“ von James Gourlay ging es romantisch weiter im Programm. Paukenschläge eröffneten den „Exodus Song“ und die sowohl leise wehmütig aber dann auch kräftig gespielten Töne der Hauptmelodie des gleichnamigen Filmes von Komponist Ernest Gold füllten die Schlosskirche. Das bekannteste Stück des kanadischen Songwriters Leonard Cohen „Hallelujah“ aus dem Jahre 1984 wurde stimmgewaltig von Manuela Tyborski gesungen. Anschließend folgte für das Publikum der Konzerthöhepunkt. Nach einer kurzen Einführung durch Herrn Pfarrer Mayer stand die Uraufführung des „Altshauser Salve Regina“ für Blasorchester auf dem Programm. Dieses Stück wurde von Chorleiter Herbert Wenzel für Chor und Orchester zum bekannten Text von Hermann von Altshausen eigens für das Jubiläumsjahr komponiert und zu Beginn des Jahres mit Chor uraufgeführt. Dirigentin Carmen Hugger hat dies für das diesjährige Jahreskonzert für Blasorchester arrangiert. Durch eine abwechslungsreiche Instrumentierung ist es gelungen, die Singstimmen durch die Instrumente eines Blasorchester zu ersetzen und das Besondere dieses Stückes zu erhalten. Gesanglich und mit viel Klang trugen die einzelnen Register ihre Melodie vor und traten in den Hintergrund, wenn die Hauptmelodie in anderen Registern lag. Mit „Concerto d’Amore“ boten die Musiker schließlich einen fulminanten Abschluss, der vom Publikum mit anhaltendem Applaus belohnt wurde und in Standing Ovation gipfelte. Dem Wunsch nach einer Zugabe kam das Orchester gerne nach und beendete das Kirchenkonzert auch liturgisch mit der nochmaligen Darbietung des „Altshauser Salve Regina“ und bedankte sich so beim zahlreichen Publikum.

Jahreskonzert 2012

Eine gelungene Konzertpremiere von Dirigentin Carmen Hugger mit frischem Programm war das Resumée des diesjährigen Jahreskonzerts des Musikverein Altshausen e. V.

Mit Carmen Hugger konnte nach der Verabschiedung von Ehrendirigent Josef Zeitler im letzten Jahr, eine junge Kraft am Dirigentenpult gefunden werden. Die Qualität ihrer Arbeit mit den Musikerinnen und Musikern des Musikvereins Altshausen konnte sie beim Jahreskonzert dem Publikum präsentieren und erntete dafür großen Applaus und Anerkennung.

Zu Beginn zeigte die Jugendkapelle „Youngstars“ Boms-Altshausen unter der Leitung von Christina Roos den über 400 Besuchern ihr Können. Für die Musikstücke „Above and Beyond“, eine triumphale Fanfare zur Eröffnung und der Overtüre „Checkpoint“ erhielten die Jungmusiker wohlverdienten Applaus. Nicht passender hätte das letzte Musikstück der Jugendkapelle sein können, denn mit „The final countdown“ zu deutsch „Der letzte Countdown“ rückte die Premiere von Dirigentin Carmen Hugger sichtlich näher. Doch vorher wurde das Publikum mit einer gelungenen Zugabe der „Youngstars“ belohnt.

Nach einer kurzen Umbaupause fand die Aktive Kapelle mit der Ouvertüre zur Oper „Der Kalif von Bagdad“ einen gelungenen Start. Mit „La Storia“ luden Carmen Hugger sowie die 62 Musikerinnen und Musiker die Zuhörer zum Träumen ein. Anschließend wurden Musikerinnen und Musiker für ihre verdiente Arbeit im Verein von Josef Mütz, Ehrenvorsitzender des Kreismusikverbandes Ravensburg, geehrt. Herzliche Gratulation dient den geehrten Musikerinnen und Musiker. Dies waren für 10 Jahre: Corina Rude und Lisa Hund, für 20 Jahre: Martina Schötzer und Bruno Broder für 30 Jahre. Für beachtliche 40 Jahre aktive Tätigkeit wurden gleich vier Personen geehrt. Der 1. Vorsitzende Hans-Peter Kotschi, Hermann Fink, Gebhard Lochmiller und Ernst Schneider wurden von Josef Mütz mit der Ehrennadel in Gold mit Diamant und dem Ehrenbrief ausgezeichnet. Mit „Arsenal“ einem Konzertmarsch wurde das Publikum in eine kurze Pause verabschiedet.

Zur Eröffnung des zweiten Teils der aktiven Kapelle wählte Carmen Hugger das passende Stück „Enjoy the Music“ zu deutsch „Genieße die Musik“. Für die Filmmusiken „König der Löwen“ mit dem weltbekannten Hit von Sir Elton John „Can you feel the love tonight“ und dem darauf folgenden Musikstück „Backdraft – Männer die durchs Feuer gehen“ erhielt der Musikverein großen Beifall. Auch der beliebte amerikanische Tanz namens „The Cake Walk Fantasy“ begeisterte das Publikum bevor das diesjährige Jahreskonzert mit dem weltbekannten Hit von John Miles „Music“ einen würdevollen Abschluss fand. Doch nach den zwei Zugaben, „Instant Concert“ und dem „Astronautenmarsch“ war die Konzertpremiere von Carmen Hugger vorbei, sehr zum Bedauern der Zuschauer.
Rebecca Kotschi führte charmant durchs Programm und sorgte somit für kurze Verschnaufpausen zwischen den einzelnen Musikstücken.

Ein begeistertes Publikum ist die größte Anerkennung für die zeitintensive Probenarbeit der letzten Wochen der Musikerinnen und Musiker, denen an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön gilt. Auch möchte sich der Musikverein Altshausen bei allen Gästen recht herzlich für ihr zahlreiches Kommen bedanken und würde sich freuen Sie auch im nächsten Jahr wieder begrüßen zu dürfen.

Jahreskonzert 2011

„Abschied des Gladiators“ - Nachbericht zum Jahreskonzert des Musikvereins Altshausen e. V. am Samstag, 12. November 2011

Eine voll besetzte Turnhalle lauschte am Samstagabend gespannt dem Jahreskonzert des Musikvereins Altshausen. Doch lockte nicht nur das vielseitige musikalische Programm die vielen Zuschauer, nein, auch war bekannt, dass dies das letzte Jahreskonzert unter der Leitung von Musikdirektor Josef Zeitler sein wird und viele dem ereignisreichen Abend nicht fern bleiben wollten. In gewohnter und charmanter Manier führten Rebecca Kotschi und Yvonne Zürn durch das Programm.
Eine Eröffnung der Extraklasse gelang dem Musikverein mit dem Musikstück in 3 Sätzen „Tirol 1809“. Anschließend konnte Carmen Hugger mit ihrem Solo für Klarinette und Orchester „Concertino“ das Publikum restlos begeistern. Gefolgt von drei Strausswerken „Einzugsmarsch aus dem Zigeunerbaron“, „An der schönen blauen Donau“ sowie der „Tritsch Tratsch Polka“, ein „Muss“ in einem Jahreskonzert von Josef Zeitler, ging es weiter zu den Ehrungen. Herr Josef Mütz, Ehrenvorsitzender der Blasmusikkreisverbandes Ravensburg, ergriff das Wort, um verdiente Musikerinnen und Musiker zu ehren. Für die erfolgreiche Teilnahme an Lehrgängen waren dies: Jasmin Hund, Jan Preilowski, Steffen König und Madlin Grünhagel (alle D-2) und Rebecca Kotschi (D-3). Für 10-jährige aktive Tätigkeit wurden Christoph Hund und Joachim Hauck geehrt, gefolgt von Sabine Hund, Nicole Thullner und Philip Ziegler für 20 Jahre. Petra Fink, Claudia Dehm und Thomas Miller sind bereits seit 30 Jahren aktiv. Auch wurde Gabi Beller für ihre mehrjährige aktive musikalische Tätigkeit mit einer Sondernadel ausgezeichnet. Besonders zu erwähnen sind die Ehrungen von Hans-Peter Kotschi und Alexander Zürn für 20 und 15 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit. Last but not least folgte von Josef Mütz eine gelungene Laudatio auf Josef Zeitler, die wohlverdient mit der Ehrung für sein 40-jähriges Dirigentenamt endete. Passend zu den zahlreichen Ehrungen spielte der Musikverein den Marsch „In Treue Fest“. Dies soll auch zugleich ein Ansporn für unsere „Konzertneulinge“ Karin Rude, Markus Neubert und Raffael Rauch sein, die wir herzlich in den aktiven Reihen begrüßen durften.
Mit „Antonin’s New World“ wurden die zahlreichen Zuhörer schwungvoll in den zweiten Teil des Konzertabends getragen. Es folgten die Musicals „West Side Story“ sowie „Cats“, die ebenso wie das weltbekannte Spiritual „Oh Happy Day“, gesungen von Manuela Tyborski, die Besucher begeisterten.
Anschließend ergriff Herr Bürgermeiser Kurt König das Wort. Er dankte Josef Zeitler für seinen unermüdlichen Einsatz sowohl für den Musikverein als auch für die Gemeinde. Herr Bürgermeister König bedauere seine Entscheidung, respektiere sie aber selbstverständlich und wünsche in diesem Zusammenhang Carmen Hugger, als Nachfolgerin von Herrn Zeitler, alles Gute in ihrem neuen Amt. Abschließend überreichte er dem scheidenden Musikdirektor im Namen der Gemeinde ein Präsent.
Als letztes Konzertstück stand der Marsch “Abschied der Gladiatoren“ auf dem Programm. Es folgten die abschließenden Worte vom 1. Vorsitzenden Hans-Peter Kotschi. Er bedankte sich bei den vielen Helferinnen und Helfern, die im Hintergrund arbeiteten und nicht als Hauptakteure im Rampenlicht standen. Anschließend wendete er sich im Namen des Musikvereins an Josef Zeitler, dankte ihm ebenfalls herzlich für sein Wirken in den letzten 20 Jahren und ernannte ihn in diesem Zuge zum Ehrendirigenten. Auch hatten die Musikerinnen und Musiker eine Überraschung für „ihren Sepp“ parat. Mit dem von Carmen Hugger zusammengestellten Potpourri „Sepp Zeitler’s Schnaderlhüpferl“, welches die „Greatest Hits“ der letzten 20 Jahre umriss, bedankten sich die Musiker auf ihre Weise. Dieses von Yvonne Zürn dirigierte Musikstück in Verbindung mit einer eigens gestalteten Bildpräsentation zum Lied „Es war ne schöne Zeit“ auf die Melodie von „Tränen lügen nicht“, gesungen von Manuela Tyborski, rührte den Dirigenten sichtlich zu Tränen. Auch das Publikum schloss sich diesem Dank mit stehenden Ovationen und nicht enden wollendem Applaus an. Es folgten die Zugaben „Mein Regiment“ sowie der „Radetzky Marsch“, bei welchem sich Josef Zeitler bewusst von seinem Altshauser Publikum verabschiedete.

Musikverein Altshausen e. V.

Wunschkonzert 2010

Wunschkonzert des MV Altshausen e. V. am 13. November 2010

Herzlicher Beifall sowie eine durchweg positive Resonanz der über 500 Konzertbesucher waren ein anerkennender Lohn sowohl für die Anstrengungen als auch die intensive Probenarbeit der letzten Wochen.

Mit „Antigua Bay“ eröffnete die Jugendkapelle „YOUNGSTARS“ Boms-Altshausen unter der Leitung von Christina Roos das diesjährige Wunschkonzert. Mit dem Marsch „Grenzenlos“ sowie dem weltbekannten Hit von Robbie Williams „Angels“ zeigten die 33 Jugendlichen ihr Können. Als Belohnung für ihre musikalische Darbietung erhielten sie großen Applaus, welchen die Jugendkapelle mit einer Zugabe erwiderte.
Nach einer kurzen Umbaupause begann der musikalische Teil der aktiven Musikkapelle. Unter der Leitung von Musikdirektor Josef Zeitler bekamen die Zuhörer weltbekannte Melodien zu hören. Nach der Eröffnung mit der „Leichten Kavallerie“ folgte die Solistenparade für Trompeten „ Der alte Dessauser“, gespielt von Martin Kuom, Jan Preilovski sowie Philip Ziegler. Auch fanden der „Florentiner Marsch“ und der Walzer „Nachtschwärmer“ mit dem allseits bekannten „Freundl-Lied“ beim Publikum großen Anklang.
Anschließend ehrte Kuno Steinhauser vom Blasmusikkreisverband aktive Musikerinnen und Musiker für 10 Jahre aktive Mitgliedschaft. Auch wurden 3 Musikerinnen für ihre erfolgreiche Teilnahme am diesjährigen D2-Lehrgang ausgezeichnet. Passend hierzu spielte der Musikverein den berühmten Marsch „Alte Kameraden“, der zugleich die Konzertbesucher in eine kurze Pause entließ.
Den zweiten Teil des Programms eröffnete der Musikverein mit der „Promenadenpolka“. Beim „Klarinettenmuckel“ konnten die Solisten ihre Fingerfertigkeit positiv unter Beweis stellen. Anschließend folgten die „Jägerpolka“ und der Marsch „Dem Land Tirol die Treue“. Mit dem Ohrwurm „Über sieben Brücken“ und der Ballade „The Rose“, gesungen von Manuela Tyborski, sowie drei vom Publikum erwünschte Zugaben endete das diesjährige Wunschkonzert.
Der Musikverein Altshausen möchte sich recht herzlich bei allen bedanken, die mit dem Kauf eines Musikstücks oder einer Spende den Verein unterstützt haben, um anstehende Instrumentenbeschaffungen und Nachuniformierungen finanziell zu realisieren. Ihnen ein herzliches Vergelt’s Gott.

Jahreskonzert 2009

Nachbericht zum Jahreskonzert des Musikvereins Altshausen e. V. am Samstag, 14. November 2009

Eine voll besetzte Turnhalle lauschte am Samstagabend gespannt dem Jahreskonzert des Musikvereins Altshausen und durfte sich unter anderem von Werken der Strauss-Familie verwöhnen lassen und einen ausdrucksstarken Ausflug in den Zirkus unternehmen. Sämtliche Erwartungen wurden beim diesjährigen Jahreskonzert des Musikvereins bei Weitem übertroffen. Alle Stühle waren besetzt und so wurden rasch weitere aufgestellt.
Mit dem Musikstück “Aufbruch“ gelang den Musikerinnen und Musikern unter der Leitung von Musikdirektor Josef Zeitler ein hervorragender Einstieg in einen Abwechslungsreichen Konzertabend. Nach einer kurzen Begrüßung des Vorsitzenden Hans-Peter Kotschi begann der erste Teil des Konzerts mit vorwiegend klassischen Musikstücken wie dem Marsch “Jetzt geht’s los“, dem Walzer “Sphärenklänge“, der “Annen-Polka“ sowie der Schnellpolka “Eljen a Magyar“ und dem “Alt-Starhemberg-Marsch“. Anschließend ergriff Kuno Steinhauser, Vorsitzender des Bezirks Schussen das Wort, um verdiente Musikerinnen und Musiker für Ihre Leistungen zu ehren: Sandra Buzengeiger, Anja Fuchshuber, Verena Stützle, Daniel Dietrich und Roland Zach wurden für ihre 10-jährige aktive Vereinstätigkeit geehrt. Carmen Hugger sowie Manuela Tyborski für jeweils 20 Jahre und Manfred Beller und Manfred Fürst für unvorstellbare 50 Jahre aktive Mitgliedschaft im Musikverein Altshausen. Passend zu diesen Auszeichnungen spielte der Musikverein den Marsch “Jubelklänge“ und verabschiedete das Publikum anschließend in eine kurze Pause.

Mit dem Marsch aus dem Film „ Cirkus“ wurden die Zuhörer schwungvoll in den zweiten Konzertteil getragen, bevor mit dem Stück “Mangenzauber“ eine ganz andere Art von Blasmusik die Zuhörer begeistern konnte. Nach diesem etwas anderem Musikstück spielte sich Martin Kuom mit einem Solo für Flügelhorn namens “Morricones Melody“ in die Herzen der Zuhörer und erntete hierfür wohlverdienten Applaus. Auch Anna Braunagel konnte die Zuhörer mit “Cariocca“, einem Solo für Tuba, restlos begeistern. Mit einem Medley aus dem Film “Sister Act“ beendete der Musikverein das diesjährige überaus gelungene Jahreskonzert und sogleich den Höhepunkt des Vereinsjahres. Als Dankeschön für das hervorragende Publikum spielten die Musikerinnen und Musiker die Zugaben “James Last Golden Hits“ sowie die “Brinpolka“. An dieser Stelle sei bemerkt, wie viel Freude es macht, wenn ein aktives, mitreissendes Publikum die Musiker und den Dirigenten für die Mühen und Arbeit der vergangenen Wochen und Monate entschädigt. Ein herzliches Dankeschön gilt Yvonne Zürn, die dieses Jahr erstmalig sehr charmant und witzig durchs Programm führte.
Ebenso sei den vielen Helferinnen - und Helfern die im Hintergrund arbeiteten und nicht als Hauptakteure im Rampenlicht standen, ein herzliches Dankeschön gesagt.
M. Tyborski, Musikverein Altshausen

Konzert auf dem Marienplatz 2007


Dem Musikverein Altshausen wurde auch die Ehre zuteil, die Veranstaltung auf dem Marienplatz musikalisch zu umrahmen. So konnten Musikdirektor Zeitler und seine Musiker und Musikerinnen vor großem und erlauchtem Publikum ihr musikalisches Können präsentieren, welches mit langanhaltendem Beifall belohnt wurde.

Die Auszeichnung mit der Conradin-Kreutzer-Tafel ist nach dem Festkonzert am 19.Mai der zweite Akt auf dem Weg zur großen Jubiläumsfeier vom 29.Juni bis 2.Juli 2007. Das genannte Festwochenende wird für Altshausen noch nie gekannte Dimensionen annehmen, denn gleichzeitig finden das 33. Kreisverbandsmusikfest und das traditionelle Kinderfest statt. Die Vorbereitungen hierfür laufen auf Hochtouren und wenn der Wettergott es mit dem Musikverein und den Kinderfestorganisatoren gut meint, dann dürfen sich die Altshausener auf vier herrliche Festtage freuen.

Klaus Oldenkotte

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